Als mich das Fieber gepackt hat

Hallo und willkommen zum 2. Blogeintrag hier bei 2gold! (zum ersten gehts hier lang) Heute erzähle ich Dir, wie ich überhaupt vor 1 1/2 Jahren zum Nähen kam und zeige Dir auch, was ich in meinem 1. Nähjahr so geschafft habe 🙂 Viel Freude beim Lesen und immer her damit, wenn Du Fragen hast!

Also jetzt muss ich aber…

Als ich im Januar 2016 mit unserer 2. Tochter hochschwanger war, dachte ich mir: Hm – so mit 2 Mädels im Haus wär es schon schön, ein bisschen nähen zu können. Wenigstens mal ein Faschingskostüm, damit ich nicht auf diese zurück greifen muss, bei denen man Angst ums Kind haben muss, wenn es weniger als 2m von einer brennenden Kerze entfernt steht. So kam es, dass ich mir am 14 Januar (hab ich gerade noch mal geschaut :D) meine erste Nähmaschine gekauft habe (eine W6 für 129EUR).

 

So…und nu?

Dann habe ich natürlich angefangen zu googeln, wie das so gehen soll. Allerdings war ich von diesen ganzen „Anfängerprojekten“, wie Kissenhüllen zum Beispiel nicht so recht angetan – das brauchte ich nicht – ich wollte ja Klamotten nähen. Puh… aber da wusste ich erst Recht nicht, wo ich anfangen sollte – Schnitt, Stoff, Hose oder Pulli – alles nur Fragezeichen. Ich startete also doch mit einem sog. Utensilo: Das Teil steht heute übrigens immer noch neben meiner Nähmaschine. 🙂 Kostenloses Tutorial und Schnittmuster dazu hatte ich hier bei Makerist gefunden. Darauf folgte dann ein Nadelkissen (kostenloses Tutorial von hier – DaWanda). Auch das habe ich immer noch im Einsatz, auch wenn die Nadeln da zum Teil durch stechen, weil ich es nicht fest genug gefüttert hab. Die Stoffe hatte ich mir im hiesigen Stoffladen besorgt.

 

So und dann dachte ich: jap – das ging ja wohl ganz easy – dann guckst du jetzt noch mal, was für ne Klamotte dir gefallen könnte.

Und jetzt was zum Anziehen!

Von Schnittmustern hatte ich schon mal gehört und auch so einen Bogen schon einmal gesehen. Ansonsten hatte ich wirklich überhaupt keinen Plan. Ich bin durch reinen Zufall (ich glaube ich habe einfach „Schnittmuster online“ oder so was gegoogelt) auf der Seite von Milchmonster gelandet. Das es Schnittmuster für Kleidung vielleicht auch kostenfrei gibt, wäre mir gar nicht in den Sinn gekommen, es war für mich total klar, dass ich dafür ein paar EUR löhnen muss. Tja und ich fand es total klasse: Online zahlen, direkt ausdrucken und loslegen – ganz wie ich es mag. Ich also wieder in den Stoffladen und lt. Empfehlung  in der Anleitung Sweat gekauft und losgelegt.

In den ersten Monaten hatte ich immer mein Tablet neben mir liegen, weil ich ständig suchen musste: Was ist der Fadenlauf und wie ging der jetzt? Was bedeutete das mit der Nahtzugabe? Wie rum auf dem Stoff feststecken? Bündchen berechnen…hä…Hilfe – jetzt auch noch rechnen 😀 Meine ersten beiden Kleidungs-Projekte haben mich jedoch so überzeugt, dass ich auf jeden Fall dran bleiben wollte: Es waren diese beiden Hosen nach dem Schnittmuster Frida von Milchmonster. Ich finde, dass ich auch Glück hatte, dass ich quasi aus Versehen mit Sweat angefangen habe. Der lässt sich nämlich super vernähen, wie ich finde und so kam auch kein Frust auf von wegen Stoff fressen, Lagen verrutscht oÄ. Die Hosen waren so cool, da folgte schnell die nächste Challenge: Die MiniMartha – auch von Milchmonster. Dieser Schnitt wird Euch im Laufe des Blogs noch öfter begegnen, denn ich liebe ihn 🙂

Darauf hin konnte ich gar nicht mehr aufhören und es folgten vor allem noch mehr Kinderkleidung und Accessoires. Wer es im Detail verfolgen möchte, kann das am besten auf meinem 2gold-Instagram-Profil tun. Dort habe ich meine Nähstücke nahezu ab der ersten Stunde präsentiert 🙂 Hier für Dich noch eine kleine Auswahl der Sachen aus meinem ersten Jahr. Die Softshelljacke war wirklich eine große Herausforderung für mich, weil ich sooo akkurat arbeiten musste und wollte. Vor dem Stoff und der Verarbeitung selbst, muss man sich aber überhaupt nicht fürchten, denn Softshell lässt sich sehr gut vernähen.

 

Soviel zu meinen Anfängen – Du siehst: Ganz nach dem Motto „Einfach machen“ 😉 Wenn Du Fragen hast, immer her damit und ansonsten:

D A N K E Dir fürs Lesen und für Dich nur das Beste! Deine Franziska


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